Kommentare: 27
  • #27

    Andrea (Montag, 14 März 2016 15:03)

    Voriges Jahr bin ich ganz intensiv mit den Karmischen Prinzipien in Kontakt gekommen.
    Hast du schon einmal den Begriff Karma gehört? Es gibt verschiedene Definitionen dafür. Für mich ist es schlicht: alles was ich denke, sage oder tue. Dadurch erschaffe ich meine Wirklichkeit. Und das ist deshalb so, weil ich durch das was ich denke, sage oder tue, „Samen“ säe und dadurch meine Realität kreiere. Das ist eine naturwissenschaftliche Erkenntnis, dass alles was ich denke, sage oder tue der Verwirklichung zustrebt. Ein Same möchte wachsen.
    Sicher kennst du die Redewendung: was du säst, wirst du ernten. Oder: wie du in den Wald hinein rufst, so schallt es heraus. Und ist es nicht logisch: wenn du Kartoffeln säst, wirst du auch welche ernten. Du wirst jedenfalls keine Karotten erhalten. Das heißt, du bekommst gleiches zurück. Ist der Boden zudem fruchtbar und kümmerst du dich um deine Aussaat, so wirst du ein noch besseres Ergebnis erzielen! Das gilt auch für unsere Gedanken, Worte und Taten. „Ändere deine Gedanken und du änderst die Welt“.
    Das heißt, wie du denkst oder was du sagst oder was du tust - das sind deine Samen. Und sie werden irgendwann aufgehen. Das sind die karmischen Gesetze. Sie besagen konkret:
    1) Gleiches erzeugt Gleiches.
    2) Das, was du zurückbekommst, ist immer wesentlich größer als das, was du getan hast.
    3) Wenn du nichts tust, bekommst du auch nichts zurück.
    4) Wenn du etwas tust, musst du etwas zurückbekommen!
    Ist das nicht großartig? Es liegt ganz bei mir, ich kann selber gestalten! Es bedeutet aber auch: ich bin dafür verantwortlich, was in meiner Welt, in meinem Leben geschieht.

  • #26

    Andrea (Sonntag, 07 Februar 2016 22:16)

    Als ich heute erwachte, spürte ich gleich: irgendwas ist anders. So ein freudiges, erwartungsvolles Gefühl! Ein kleiner Saboteur wollte sich zwar gleich einmischen und meinte: „Freu dich bloß nicht zu früh!“ Früher hatte der sehr viel Einfluss, aber jetzt kann er mich mal! So habe ich versucht, herauszufinden, was es wohl ist.
    Ich habe das Gefühl, es hat sich etwas gefügt. Irgendwo in meinem „Feld“, im Hintergrund. Es kommt mir so vor, als ob sich etwas eingerenkt hat, etwas endlich seinen logischen, selbstverständlichen Weg nehmen kann. Und ich habe irgendwie meinen Teil dazu geleistet. Das hat im etwas mit Entwicklung zu tun, mit weiter kommen. Als ob ich genügend „Informationen“ gesammelt oder etwas kapiert, verinnerlicht habe, das nötig war, um voran zu kommen. Wie eine Art geistige Qualifizierung … jedenfalls fühlt es sich so leicht an, so nach: „alles ist gut“. Und jetzt ist es schon Abend, das Gefühl hat sich verstärkt, ist Gewissheit geworden.
    Wie schön!! Ich freu mich!!! 
    Noch was möchte ich erzählen. Vielleicht hat es ja auch damit zu tun?
    Ich habe etwas ganz und gar untypisches für mich gemacht und das hat mich echt Überwindung gekostet: Ich bin alleine zu einem Gschnas gefahren! Kannte noch dazu nicht mal den Veranstaltungsort! Da bin ich ein kleiner Feigling. Aber die Idee hat mich nicht mehr losgelassen. Und so dachte ich: mach`s einfach! Trau dich, raus aus dem Gewohnten, probier’s aus!!
    Und es war herrlich!! Ich hab meine Tasche an der Bar abgegeben (weil kein Sitzplatz) und vier ganze Stunden lang geshakt! Wie gern habe ich früher getanzt, glatt vergessen drauf im Laufe der Jahre …
    Es war so schön, und ich freu mich, dass ich mich getraut habe!
    Und es ist ja auch so: Wenn sich etwas ändern soll, musst du etwas ander(e)s machen … yes!! Try it, believe you and believe in you!!!

  • #25

    Andrea (Samstag, 16 Januar 2016 08:44)

    „Be present. Make love. Make tea. Avoid small talk. Embrace conversation. Buy a plant, water it. Make your bed. Make someone else’s bed. Have a smart mouth, and quick wit. Run. Make art. Create. Swim in the ocean. Swim in the rain. Take chances. Ask questions. Make mistakes. Learn. Know your worth. Love fiercely. Forgive quickly. Let go of what doesn’t make you happy. Grow.“
    - Paulo Coelho

  • #24

    Andrea (Dienstag, 12 Januar 2016 14:00)

    2015 war das herausforderndste Jahr in meiner bisherigen Lebenszeit. Jetzt, 2016, fühlt sich manches schon anders an. Was nicht unbedingt leichter bedeutet! Aber: ich sehe vieles anders bzw. kann damit besser/anders umgehen.
    Ich führe das verstärkt auf die Karmischen Gesetze zurück, mit denen ich voriges Jahr intensiv in Kontakt gekommen bin. Auf einmal waren da auch Menschen, die mir an meine Seite gestellt wurden. Sie waren einfach in mein Leben gekommen und für mich da. Begleiter, Wegweiser, Gefährten.
    Es begann mit dem Buch „Karmic Management“ und „Karma der Liebe“ (danke Maria-Theresia und Georg, www.freude-gesundheit.at) von Geshe Michael Roache. Er bringt die buddhistischen Traditionen unserer westlichen Welt auf eine sehr einfache und doch tiefgehende Weise näher. Seine Bücher habe ich alle verschlungen, und wie es der Zufall so will :) war schon Anfang September ein Seminar mit ihm und seinem tollen Team!!
    Ich kann diese Prinzipien nur jedem ans Herz legen. Das Verständnis, wie wir und die Welt um uns funktionieren, ist befreiend. Gerne beantworte ich Fragen dazu! Ich freue mich, diese Informationen weiter geben zu können.
    Einen kurzen Einblick findest du hier: http://neu.editionblumenau.com/wp-content/uploads/2013/06/freiheit_und_erfolg.pdf

  • #23

    Andrea (Montag, 04 Januar 2016 22:40)

    Von Martin Uhlemann:

    Alles ..
    einfach Alles,

    was Du im Außen erfährst,
    was Du siehst,
    was Dich berührt,
    Dich bewegt,
    ist das Ergebnis
    eines universalen Kopiervorganges.

    Das Universum
    ist ein riesiger Kopierer.

    Ein Kopierer
    Deines Gefühls
    und Deines Glaubens
    über Dich selbst.
    Ein Kopierer
    Deines Bewusstseins.
    Ein Kopierer
    Deines Grades an Bewusstheit.
    Ein Kopierer
    Deines eigenen Schöpfertums.

    Immer & Immer
    geht es um Dich.
    Überall begegnest Du Dir.

    Du erfährst,
    dass Leben
    ein Kampf ist?
    Du erfährst,
    dass jemanden real irdisch zu lieben und mit Ihm zu leben
    ein Kampf ist?
    Du erfährst,
    dass Du nicht angenommen wirst wie Du bist?
    Du erfährst Mangel?
    Mangel in Beziehung,
    Berufung, Finanzen, Gesundheit?

    Sieh hin.
    Und sag danke.

    Du kämpfst
    mit Dir selbst.
    Du kämpfst
    mit Deinem göttlichen SoSein.
    Du liebst Dich nicht
    wie Du bist.
    Du fühlst nicht,
    dass Du selbst
    das Geschenk bist.
    Dass Du selbst
    wunderbar bist.
    Dass Du Niemand
    werden musst.
    Sondern schon Jemand bist.
    Und es immer warst.
    Dass Du ein einmaliges erfülltes göttliches Wunder bist.

    Begreife ..
    Niemals jemals
    geht es um die Anderen.
    Sie sind immer nur Mitspieler.
    Von Dir selbst so besetzt.
    In Deinem eigenen Film.
    Dem Film Deines Lebens.
    Du hast sie besetzt
    um bewusst zu werden.
    Um Dir Deiner
    bewusst zu werden.
    Um zu erfahren wer Du bist.
    Über den Weg all dessen,
    was Du nicht bist.

    Das Außen
    ist immer die Antwort.
    Der Rufende ..
    bist in jedem Augenblick DU.

    So lange Du
    NEIN rufst,
    zu dem was IST,
    zu dem was Du bist,
    bekommst Du ein Nein.
    So einfach
    ist Leben.

    Das ist Alles.

    Das ist Dualität.
    Das ist Heilung durch Schmerz.
    Das ist Bewusstwerdung.
    Das ist Erwachen.
    Das ist LIEBE.

    Die Welt braucht Originale.
    Originale die den Mut haben,
    nur Eines zu tun.

    Sie selbst zu sein.

    Du ..
    bist mittendrin.


  • #22

    Andrea (Donnerstag, 03 Dezember 2015 12:40)

    Heute kochen wir mal: LIEBLING, mein LIEBstes LINsen Gericht :)

    Linsen, wenn nicht schon gekocht, in Wasser mit Gemüsesuppenwürfel kochen.
    Zwiebel, Chillischoten, Paprika gelb und grün klein schneiden, Karotten auch.
    In Olivenöl anbraten, bis die Zwiebel glasig sind. Ich mag’s, wenn die Karotten noch knackig sind. Eine Dose geschälte, gewürfelte Tomaten dazu. Geschälte und kleingewürfelte Erdäpfel auch und mit etwas Wasser aufgießen. Wenn die Erdäpfel weich sind, die Linsen dazu geben. Dann ca. 100 ml Kokosmilch und 3 EL Tomatenmark einrühren. Mit Curry, Kurkuma (das freut die Leber!!), Koriander, Kreuzkümmel, Sambal Olek würzen. Mit Salz und ev. Rohrzucker abschmecken. Statt Chillischoten geht auch scharfes Gewürz.

    Enjoy :)

  • #21

    Andrea (Freitag, 27 November 2015 22:15)

    Es ist unser absolutes Geburtsrecht, ein glückliches Leben zu haben.

    Einen möglichen Weg, sich mit der Vergangenheit auszusöhnen und Frieden zu schließen, bietet die großartige Byron Kathie mit "The work".

    https://www.youtube.com/watch?v=Hx9mqwGIjLs

  • #20

    Andrea (Samstag, 26 September 2015 15:55)

    Manchmal tut etwas Abstand gut … Warum nicht einfach mal das Weite suchen?
    So heißt jedenfalls das kleine Büchlein, das mir eine liebe Freundin einmal schenkte. Und ja – wieso nicht! Einfach mal weg, raus aus dem Alltag, den Herausforderungen die lange Nase zeigen, nach dem Motto: „Ihr könnt mich mal!!“ Eine kleine Auszeit nehmen… Zahnbürste einpacken und los geht’s  : )

  • #19

    Andrea (Dienstag, 18 August 2015 18:50)

    Noch ein Todesfall in der Familie. Es ist seltsam, dadurch tauche ich noch tiefer ins Leben ein. Das ist sogar auf gewisse Art tröstlich, denn eigene Wunden heilen. Das rührt wohl von den tiefen inneren Prozessen. Es geht gar nicht anders, als sich darauf einzulassen.

    Aber natürlich ist es eine weitere Herausforderung. Grenzen werden neu ausgelotet. Ausgeweitet, denn so vieles drängt nach außen. Es ist eine Auseinandersetzung mit dem Ureigensten. Die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich intensiver. Worauf möchte ich selber zurück blicken können? Was ist mir wirklich wichtig? Worum soll es in meinem Leben gehen? Es erfordert Mut und absolute Ehrlichkeit, ohne Kompromiss.

    „Du musst das Leben nicht verstehen, dann kann es werden wie ein Fest“
    Rainer Maria Rilke
    (in wunderschöner Version: https://www.youtube.com/watch?v=QyUpJv3P95E&index=1&list=RDQyUpJv3P95E)

  • #18

    Andrea (Mittwoch, 22 Juli 2015 22:45)

    „Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
    Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren.
    Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung“

    Das sagt Virginia Satir. Sie sagt auch:

    “Wir brauchen 4 Umarmungen pro Tag zum Überleben,
    8 Umarmungen pro Tag zum Leben &
    12 Umarmungen pro Tag für Wachstum.”

    Hugs for free!!

  • #17

    Andrea (Mittwoch, 22 Juli 2015 22:25)

    Ein nahe gelegenes Flussbett ist ein idealer Rückzugsort, wenn ich für mich sein möchte.
    Da radle ich hin, habe Proviant und Lektüre oder Arbeitsunterlagen dabei. Und Musik. Normalerweise sind da auch keine Menschen, nur ganz vereinzelt.

    Aber heute: Beim Hinfahren (Rad schiebend, schon im Flussbett) kommt mir eine Frau entgegen. Sie meint: „Ui, da hast du aber noch einen weiten Weg vor dir…“ Hä?? Ich dachte: wieso sagt sie das? Und wieso … weiss sie … ? Und: muss ja nicht so sein, ob jetzt weit oder nicht, es ist ein Weg…

    Dann war da eine Familie mit Kleinkind. Das klare, seichte Wasser, das sich über die schönen Kiesel zieht, lädt zum Spielen ein.

    Ein Pärchen fragt mich nach dem Weg. Ich sage, ich bin selber immer am Suchen, wo der günstigste Zugang ist. Stimmt ja auch: um ins Flussbett zu gelangen, muss ich doch einen Umweg in Kauf nehmen. Bin aber immer am Gucken und Probieren, ob es eine Abkürzung gibt. Ich hatte schon einen (Trampel-)Pfad entdeckt, aber der ist schrecklich verwildert. Ich bin da mal rein, aber nachdem ich die ersten Spinnennetze zu spät sah und voll in sie hineinfuhr, machte ich wieder kehrt. Spinnen!!! Ich ließ mich abhalten.

    So bin ich halt immer mit Umweg zum/ins Flussbett. Dort ist streckenweise Wasser, dann wieder ausgetrocknet, grober und feiner Kiesel. Teilweise mit dem Rad gut (wenn auch anstrengend) befahrbar. Als ich das erste Mal da unterwegs war, achtete ich darauf, nicht nass zu werden. Wie naiv!! Irgendwann blieb ich stecken und musste absteigen. Jetzt waren zwar die Schuhe nass, aber ich durfte erfahren, wie herrlich kühl das Wasser ist!! Der Sprung ins kalte Wasser hat sich als äußerst erfrischend erwiesen…

    Dann sind da durch die Hitze auch vertrocknende Wasserstellen, sehr veralgt, braun, unansehlich … die bin ich auch immer umgangen. Aber heute dachte ich: nix wie durch! Manchmal ist es halt morastig, aber immer drum herum kostet viel Zeit und Energie und ganz ausweichen konnte ich ohnehin nicht. Und siehe da: ich war schneller und leichter durch, als ich dachte! Das klare Wasser hat auch gleich alles weggespült. Es hat nur so grausig ausgesehen. Vielleicht weil man nicht auf den Grund sieht?

    Da waren dann auch noch die Jugendlichen, kleine Hippi-Monster, aber freundlich grüßend. Es roch süßlich …

    Bei der Rückfahrt nahm ich mir den Trampelpfad vor. Der führte am etwas höher gelegenen Flussufer scheinbar zunächst ins Dickicht. So schleppte ich mein Rad hoch, sah von oben das Pärchen, das auch noch nach einer anderen Route suchte. Ich meinte: das wird sicher wieder ein schöner Pfad werden! Und so bin einfach durchgebraust. Die Spinnen hatten wohl mehr Angst vor mir als umgekehrt und waren nicht wirklich wild auf mich. Ein paar Schrammen habe ich zwar abbekommen – was soll’s!! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und ist es nicht so: wir benutzen immer nur die bekannten Pfade. Sie mögen zwar sicher erscheinen, aber sie sind eben ... ausgetreten. Auf unbekanntes Terrain wagen wir uns nicht gerne vor. Lieber immer einen Umweg in Kauf nehmen! Doch wenn der neue Pfad immer wieder begangen wird, entsteht ein richtiger Weg.
    Ein gangbarer, neuer Weg.

    Im Fluss des Lebens sein :)

  • #16

    Andrea (Montag, 22 Juni 2015 11:11)


    Durch den Tod eines nahestehenden Menschen ordnet sich die Welt neu. Auch wenn wir wissen, dass der Körper vergänglich und der Tod unausweichlich ist - im Moment des Abschiedes sind da Trauer und Schmerz. Es ist wichtig, diesem Trauerprozess den nötigen Raum zu geben; nur so können wir bewusst die Kraft glücklicher Stunden mitnehmen und erlittene Verletzungen zurücklassen. Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Sterbenden, mit dem Tod allgemein, mit unserem Leben, kann uns dabei unterstützen.

    Niemand kann sich vorstellen, tot zu sein: Leere, Dunkelheit und Stille verbinden wir damit, aber der Tod ist nicht erlebbar. Keine Religion, keine mystische Richtung spricht von einem definitiven Ende. Alle gehen davon aus, dass die Seele und der Geist des Menschen unabhängig vom Körper weiter existieren kann und als Ich - Bewusstsein erhalten bleibt.

    Wir begegnen der Teilung von innen und außen: Was sichtbar ist, wird vergehen; bestehen bleibt das Unantastbare. Was ist unser Besitz? Nur, was wir im Herzen tragen - und dieses können wir nicht verlieren. So erleben wir oft über den Tod eines uns nahen Menschen hinaus eine Verbindung zu ihm; Liebe, Achtung, auch unangenehme Gefühle, bleiben erlebbar. Das Herz überwindet die Mauer, als die der Tod uns erscheint.

    Der Tod ist ein Tor; da wir nur eine Seite kennen, fürchten wir uns vor dem Unbekannten.
    Angst entsteht aus Unwissenheit. Im Alltag orientieren wir uns meist an äußeren, sichtbaren Dingen; so interpretieren wir beim Anblick eines toten Körpers, der Mensch sei gestorben. Der Körper kennt Geburt und Tod. Doch sowohl während des irdischen Lebens als auch danach ist der Mensch mehr als sein Körper. Der Mensch ist ein geistiges Wesen und als solches unsterblich. Um seine Erfahrungen in dieser Welt zu machen, besitzt er für eine bestimmte Zeit einen Körper, eine äußere Hülle. Der Tod ist dem Traumzustand ähnlich: das Bewusstsein bleibt erhalten, wir haben Gefühle und Gedanken, die allerdings nicht an den Körper gebunden sind. Der Körper wird abgelegt, wie ein Kleid - für eine Nacht oder für immer.

    Das Leben erhält seine Bedeutung erst durch die Endlichkeit, durch den Tod. Würden wir für immer leben, wären unsere Taten kaum relevant: Kein Grund spräche dafür, eine Tat heute durchzuführen und nicht morgen, da in der Ewigkeit genug Zeit wäre. Es gäbe keine Verpflichtungen und keine Verantwortung. Doch sind es gerade diese, die den Menschen herausfordern, ihn zur Handlung zwingen und ihn wachsen lassen. Durch die Vergänglichkeit wird die Tat zur Leistung.

    Alles was geboren wurde, wird sterben, alles Sichtbare ist vergänglich. Sich gegen diese Tatsache aufzulehnen oder sie zu verleugnen heißt, das Leben, wie es ist, zu verneinen. Erst wenn wir das Leben als Ganzes, mit seinem Werden und Vergehen, bejahen, können wir frei leben.

    Nur wer sterben und loslassen kann, vermag wirklich zu leben.

    "Denk dir ein Bild - ein weites Meer,
    ein Segelschiff setzt seine weißen Segel und gleitet hinaus in die See.
    Du siehst wie es kleiner und kleiner wird.
    Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.
    Da sagt jemand: "Nun ist es gegangen!"
    Ein anderer sagt: "Es kommt!"
    (unbekannt)

    In liebevollem Gedenken.

  • #15

    Andrea (Donnerstag, 11 Juni 2015 14:14)

    Strebe vor allem danach, glücklich zu sein.
    Finde tausend Gründe, um zu lachen.
    Finde tausend Gründe, um dich selbst und andere zu loben.
    Erkenne die Schönheit der Natur, in Tieren und Menschen.
    Finde tausend Gründe, um zu lieben.
    Tue und denke erhebende Dinge.
    Suche nach Möglichkeiten, andere zu erheben.
    Strebe danach, dich wohl zu fühlen.
    Erkenne, dass sich dein Wert nur daran ermessen lässt, wie glücklich du bist.
    Erkenne an, dass du vollkommen frei bist, dies alles zu tun oder es nicht zu tun.
    Du allein triffst in jedem Moment deines Lebens die Entscheidung.

    (Abraham)

  • #14

    Andrea (Sonntag, 03 Mai 2015 10:13)

    Wenn du positiv eingestellt bist, kannst du hinter das Unmittelbare bis in die tiefsten Tiefen schauen. Erkenne deine Bedürfnisse ganz klar, und dann wisse ohne den Schatten eines Zweifels, dass diese Bedürfnisse auf wunderbare Weise erfüllt werden, und danke dafür, dass sie erfüllt werden. Versäume nie, Dank zu sagen. Für alles dankbar zu sein ist ein grundlegendes spirituelles Gesetz. Kannst du für alles wahrhaft dankbar sein? Kannst du das Gute in jeder Situation sehen? Ich will, dass du dieses Gesetz immer mehr umzusetzen versuchst, insbesondere auch, wenn du dich in einer scheinbar äußerst schwierigen Lage befindest. Sieh sie dir offen und ehrlich an; dann schau durch sie hindurch, schau sie von allen Seiten her an; und wenn du damit fertig bist, wirst du sehen, dass deine ganze Sichtweise sich vollkommen geändert hat. Was auf den ersten Blick eine Katastrophe zu sein schien, ist jetzt zu einer Chance geworden, und du bist entschlossen, sie zu ergreifen und das Allerbeste daraus zu machen.
    Die Botschaft für den Tag aus: Eileen Caddy, Herzenstüren öffnen

  • #13

    Andrea (Sonntag, 26 April 2015 19:09)

    "There is a voice that doesn't use words. Listen!" (Rumi)

  • #12

    Andrea (Dienstag, 14 April 2015 21:44)

    Eine Frau, die zu Gott kommt, bittet ihn, den Himmel und die Hölle sehen zu dürfen. Gott führt sie in einen großen, hellen Raum. In der Mitte steht auf dem Feuer ein Topf mit einem köstlichen Gericht. Rundherum sitzen Leute mit langstieligen Löffeln. Sie sehen blass aus, mager und elend.
    „Was für ein seltsamer Ort“, sagt die Frau. „Das“, antwortet Gott, „ist die Hölle“.

    Sie gehen in einen zweiten Raum, der genauso hell ist wie der erste. Auch hier brennt ein Feuer und darüber kocht ein köstliches Essen. Leute sitzen rundherum, auch sie haben Löffel mit langen Stielen, aber sie sind alle gut genährt, lachen und scherzen.
    „Und dies“, sagt Gott, „ist der Himmel“.

    Ausstellung Viktor Frankl, Wien 2015
    (sehr empfehlenswert!!)

  • #11

    Andrea (Montag, 06 April 2015 09:35)

    Es gibt viele kleine Dinge im Alltagsleben, die leicht Uneinigkeit und Disharmonie auslösen können. Erhebe dich darüber und vereine dich in dem, was im Leben wirklich wichtig ist: in deiner Liebe zu Mir, in eurer Liebe füreinander, im Leben und Arbeiten zum Wohle des Ganzen, in der Selbstvergessenheit und in der Nichtbeachtung all jener kleinen, unbedeutenden Zwischenfälle, die aus persönlichen Vorlieben und Abneigungen entstehen können. Wenn eine Seele darauf beharrt, dass ihr Weg der richtige ist, und wenn sie es schlichtweg ablehnt, auf der einen oder anderen Seite nachzugeben, dann muss es früher oder später zum Bruch kommen. Wenn du ein Gummiband dehnst, bis es nicht weiter geht, dann reißt es entweder oder schnellt zurück und verletzt dich, wenn es plötzlich losgelassen wird. Wenn du es aber sanft loslässt, dann wird es sich wieder zusammenziehen, ohne zu zerreißen und unnötig Schmerz und Leid hervorzurufen.
    Warum öffnest du nicht dein Herz und löst ganz sanft den Druck und die Spannung auf?
    Liebe und Verständnis werden immer helfen, den Weg zu ebnen.

    "Die Botschaft für den Tag" aus: Eileen Caddy, Herzenstüren öffnen

  • #10

    Andrea (Freitag, 13 März 2015 21:15)

    Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt den Anstand nicht und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn Wahrheit ist. Liebe ist bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende."

    - Korinther

  • #9

    Andrea (Freitag, 13 März 2015 21:05)

    Metapher: Der Schüler fragt den Meister: "Meister, ich komme zu dir und möchte von dir lernen. Wann werde ich so weise sein wie du?" Der Meister: "Wenn du alles tust, was ich dir sage, in zehn Jahren." Der Schüler: "Was? Warum so lange?" Der Meister: "Ich korrigiere. In zwanzig Jahren." Der Schüler: "Aber,..." Der Meister unterbricht und sagt: "Ich korrigiere nochmals. In dreißig Jahren."
    Lösung: Die innere Haltung ist hier zu verändern! Nämlich die Einstellung, alles unter Kontrolle zu haben, oder haben zu wollen. Weisheit ist kein Wissen, das man sich aneignen oder im Esoterikgeschäft erwerben kann. Sie lässt sich aus keinem Buch anlesen, man kann sich Weisheit nicht "anlernen". Auch stellt sich ein Wunder nicht ein, wenn man alles tut, damit es sich einstellt. Weisheit eröffnet sich einem. Plötzlich versteht man. Dieses Wunder berührt und erfasst einem zu einem Zeitpunkt, wo man nicht damit rechnet. Es geschieht unvermittelt und plötzlich.

  • #8

    Andrea (Freitag, 13 März 2015 21:04)

    Metapher: Ein Fisch im Meer trifft auf andere Fische und fragt: "Ich bin auf der Suche nach dem Meer. Könnt ihr mir sagen, wo ich das Meer finde?" Die Fische antworten: "Du bist mitten drin." Der Fisch aber, enttäuscht über die Antwort, schwimmt suchend weiter.
    Lösung: Umdenken! Das Leben hat kein Ziel, keine vorgegebene Bedeutung, sondern es ist das, was du daraus machst. So lange du dich vor der Eigenverantwortung fürchtest, läufst du an dir selbst vorbei, denn es liegt an dir, aus diesem, deinem Leben, aus dir selbst etwas Sinnvolles zu machen.

  • #7

    Andrea (Freitag, 13 März 2015 21:03)

    Metapher: Ein Suchender kommt zum Meister und fragt: "Meister, soll ich heiraten oder soll ich nicht? Was ist richtig? Ich möchte keine falsche Entscheidung treffen." Darauf der Meister: "Mach es wie du glaubst. Du wirst es so oder so bereuen."
    Lösung: Habe den Mut und tu das, was du für richtig und gut hältst. Höre auf, dich ständig an anderen zu messen, dich von anderen verunsichern zu lassen. Konzentriere dich auf dein Ziel, auf das was du erreichen willst und tu das was in deiner Macht steht, um dieses Ziel zu erreichen. Plötzlich tun sich dann neue Wege und Türen auf, die du nicht für möglich hieltest.

  • #6

    Andrea (Mittwoch, 04 März 2015 21:54)

    Selbstliebe (Rede von Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag)

    Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, nicht gegen
    meine eigene Wahrheit zu leben.
    Heute weiß ich: Das nennt man Authentisch-sein.
    ...
    Gesamte Rede im Download unter
    Dies & das
    und zum Anhören unter: https://www.youtube.com/watch?v=m8SboGMfhrc

  • #5

    Andrea (Samstag, 28 Februar 2015 21:31)

    There's a special place in my heart
    for the ones who were with me
    at my lowest und still love me
    when I wasn't very loveable.

  • #4

    Andrea (Dienstag, 10 Februar 2015 20:20)

    Wenn wir uns begrenzen würden
    nur auf das was wir gerne tun,
    was wir verstehen, was uns leicht fällt;
    nie würden wir etwas riskieren,
    nie würden wir etwas dazu lernen,
    nie würde unser Horizont sich erweitern.
    Wir würden uns nie entwickeln.

  • #3

    Andrea (Donnerstag, 05 Februar 2015 22:44)

    Entwicklung ... ent-wickeln ist manchmal so schmerzvoll wie gehäutet werden, inklusive Skalp...
    Aber wie schreibt Osho: Dieser Schmerz soll dich nicht traurig machen, denk daran. Dieser Schmerz ist dazu da, dich wacher zu machen. Die Menschen wachen nur auf, wenn der Pfeil tief ins Herz geht
    und sie verwundet. Ansonsten wacht man nicht auf. Wenn das Leben einfach, bequem und problemlos ist, wer macht sich dann die Mühe? Wer will schon wach werden? Wenn ein Freund stirbt, dann ist es
    möglich. Wenn dich deine Frau verlässt - diese dunklen Nächte; du bist einsam. Wenn du in deiner Einsamkeit weinst - das sind die Gelegenheiten, die du nutzen kannst, um bewusst zu werden. Der Pfeil
    tut weh, aber man kann ihn nutzen.
    Der Schmerz ist nicht dazu da, dich unglücklich zu machen; der Schmerz soll dich bewusster machen! Und wenn du bewusst bist, ist dein Kummer verschwunden.

  • #2

    Andrea (Donnerstag, 05 Februar 2015 22:35)

    "Es hat keinen Sinn, über die Welt zu jammern. Es hat keinen Sinn, zu versuchen, die Welt zu verändern.
    Sie ist nicht imstande, sich zu verändern,
    weil sie bloß eine Wirkung ist.
    Hingegen hat es in der Tat einen Sinn, deine Gedanken über die Welt zu ändern.
    Damit veränderst du die Ursache.
    Die Wirkung wird sich von selbst ändern."

    aus: "Ein Kurs in Wundern"

  • #1

    Andrea (Donnerstag, 05 Februar 2015 22:31)

    “Courage doesn't always roar. Sometimes courage is the quiet voice at the end of the day saying "I'll try again tomorrow.”
    ― Mary Anne Radmacher